Über den neugestalteten Untermarkt und die Schlossgasse
gelangen Sie zur barocken Stadtpfarrkirche St.
Johannes Nepomuk, der Kirche der ehemaligen Jesuitenniederlassung
aus dem 18. Jahrhundert. Der schlichte
Bau lässt kaum ahnen, wie kostbar sein Innenraum
mit Meisterwerken barocker Baukunst ausgeschmückt
ist. Der herrliche Hochaltar, geschaffen von Johann
Theodor Düringer, gilt als einer der eindrucksvollsten seiner
Zeit. Die Spiegeldecke des durch Pilaster gegliederten
Saalbaues wird von Schmuckkartuschen gesäumt
und trägt zwei große Deckengemälde, die das Martyrium
und die Verherrlichung (Gloriole) des Kirchenpatrons
Johannes Nepomuk darstellen. Drei Altäre, Kanzel,
Beichtstühle und Orgelgehäuse
(mit neuer „Klais-Orgel”) stammen
ebenfalls aus der Zeit
des Hadamarer Barocks
(um 1760). Und dass es
zur Weihnachtszeit in
dieser Kirche eine herrliche
Krippe u.a. mit
einem vier Zentner
schweren und zwei
Meter hohen Elefanten
mit seinem reitenden
König zu bestaunen gibt,
ist inzwischen weithin
bekannt.
Geöffnet:
täglich von 09.00 bis 18.00 Uhr
Noch wenige Meter und Sie erreichen wieder Ihren Ausgangspunkt an der Hospitalstraße. |